Mittwoch, 3. Dezember 2014

Back to the roots ‒ Neue UBUNTU Zielgruppen-Initiativen

landwirtschaft
Alles, wovon wir uns ernähren, alles, wovon wir leben, kommt aus der Landwirtschaft. Von allen Menschen stehen die Bauern der ursprünglichen Natur (noch) am nächsten.
Und wo stehen wir?

Für die Neuorientierung der menschlichen Gesellschaft ist es bedeutsam, wieder dorthin zu schauen, woher alles kommt, was uns nährt, schützt, gefällt ... Wir alle brauchen Kontakt zu diesen unseren Lebensgrundlagen ‒ sowohl in materieller als auch in emotionaler Hinsicht.

UBUNTU D-A-CH will deshalb 2015 die Zusammenarbeit mit Landwirten intensivieren.

Die Zahl der gesellschaftlich interessierten Bauern wächst stetig. Durch die aus den vergangenen Jahrzehnten angefachten Überkapazitäten an Land und Beherbergungsbetten beginnen viele, über die Herrschaftsmechanismen nachzudenken, die von Banken und Nachrichtenmedien in stetigem Fluss installiert werden, und nach neuen Wegen zu suchen.

Finanzieller Eckpunkt von UBUNTU D-A-CH-Projekten bildet das Beteiligungs- und Rückvergütungsmodell von QEVIDA. Es eröffnet viele erschiedene Finanzierungs-
und Refundierungsmöglichkeiten, ein Gutscheinmodell sowie indirekte Rabatte für Endverbraucher.

Wolfgang Biebel und die jeweils zuständigen UBUNTU Cluster Chiefs haben bereits Gespräche mit interessierten Bauern aufgenommen. Die Kontakte werden laufend ausgeweitet. Schwerpunkt bilden Projekte wie:

•Bildung von lokalen bäuerlichen Interessens- und Aktionsgemeinschaften in Form von Gemeinnützigen Vereinen. Diese bilden den organisatorischen und rechtlichen Rahmen für die nachfolgenden Umsetzungen.

•Aufbau von betreuten Mitmach- & Lern-Gemüsefeldern als interessantes Angebot für Städter, die sich daran erfreuen möchten, ihr eigenes Essen wachsen zu sehen, nach diesem Beispiel. Dies kann gut verbunden werden mit Übernachtungsmöglichkeiten in lokalen untergebuchten Pensionen und Privatzimmern.


•Projektierung und Ausführung von Urban Gardening / Senkrechte Gärten Modell-Realisierung im städtischen Bereich durch innovative Bauernvereine. Als Modellstädte sind Bratislava und Graz im Gespräch.

•UBUNTU femina Cafés im ländlichen Raum, als informeller kooperativer Lern- und Entwicklungsraum für den gesellschaftlichen Fokus auf Sicherheit, Versorgung, Stabilität und Sicht auf das Ganze.

Als Modell startete am 19.11. in Wien 18 das erste UBUNTU femina Café. Gerade hier im städtischen Umfeld zeigt sich, wie stark die Sehnsucht nach der Verbindung mit der Natur ist. Im Austausch der Ideen treffen viele Impulse zusammen, um Brücken zu bauen und erste konkrete Schritte zu setzen.