Sonntag, 24. Juni 2018

Über den Wert der Wahrheit im Business

Wie ja schon einige von Euch bemerkt haben bin ich nicht wirklich ein typischer Businesser, obwohl
ich es schon viele Jahrzehnte lang tue: Ich lüge echt selten, außer, wenn ich mich selbst belüge (was auch immer wieder vorkommt).

Was ich aber schon ab&zu tue ist, nicht die ganze Wahrheit zu sagen, etwas zu verschweigen, etwas zu beschönigen. Ich kann mich darauf ausreden, ich hätte ja nicht die Unwahrheit gesagt.

Trotzdem: Es entsteht dadurch ein leicht anderes Bild, als eigentlich stimmt. Und weil ich mich dann späterhin nicht diesem leicht verschobenen Bild gemäß verhalte, entsteht beim Gegenüber Verunsicherung.

Und das ist schädlich für alle: Unsicherheit bewirkt Zurückhaltung, Misstrauen, Furcht, Desorientiertheit. Es bewirkt, dass man nicht weiß, was wirklich los ist, man spürt, irgendetwas ist im Busch, aber man kann weder konkrete Beweise dafür ausfindig machen noch eine handfeste Lüge entlarven.

Solche Beziehungen, geschäftliche wie persönliche, leiden unter dieser ständigen Anspannung des Sich-Nicht-Verlassen-Können-Gefühles. Und früher oder später wird man den jeweiligen Partner verlassen, weil so ein Zustand auf die Dauer nicht aushaltbar ist.

Es gibt ein anderes Prinzip:
Jeder, der in eine Sache irgendwie involviert ist, soll alles, was möglich ist, jederzeit darüber erfahren (können).

Das ist zwar aufwändiger und manchmal vielleicht ein bisschen mühsam, garantiert aber stabile, nachhaltige, verständliche und verlässliche Beziehungen, geschäftliche wie auch persönliche.

Und das ist auf Dauer mehr wert als jeder vermeintliche Nutzen aus einer Unwahrheit.

Sonntag, 20. Mai 2018

Kann man beim Sitzen besser denken?

Ganz gewiss ist das nicht so: Es geht nicht nur darum, ob man sich mehr oder weniger bewegt. Unsere Sitzarten sind selbst eher ziemlich schädlich für den Körper: Die zweimalig abgeknickte Körperhaltung bringt Hindernisse für den Blut- und Lymphkreislauf, bei der Verdauung und für den Haltungsapparat, vor allem im Becken- und Rückenbereich.

Andererseits verbringen viele von uns wirklich erhebliche Zeiten im Sitzen: Wir werden transportiert im Sitzen, wir ernähren uns sitzend, sehr viele Menschen arbeiten lange Zeiten viele Jahre auf mehr oder weniger ergonomischen Stühlen im Sitzen.

Und wir absolvieren viele Kopftätigkeiten sitzend. Warum eigentlich?


Beim Lernen, beim Meeting, in Konferenzen, bei Diskussionen, in Vorträgen wird immer ganz viel gesessen. Aber gerade dafür ist lange nachgewiesen, dass die die Flüsse im Körper hemmende Sitzposition auch nachteilig auf das Denken wirkt, die kognitiven Fähigkeiten hemmt, die energetischen Läufe erschwert.

Wir von UBUNTU.EARTH haben uns entschlossen, in Zukunft Veranstaltungen, wenn immer es möglich ist, im miteinander Spazierengehen anzubieten. Wenn es eine größere Anzahl von Teilnehmern ist, kann man Geh- mit Haltephase abwechseln, zu denen man jeweils ein kleines Kapitel vorträgt und dann wieder ein Stück miteinander weiter geht. So wird der laufende Austausch über das soeben Gehörte unterstützt.

Auch eine Verbindung mit anderen Bewegungsarten ist möglich: Eine (Stadt-)Wanderung zB, wo man zwischendurch interessante Plätze kennenlernen kann, eine Partie Boccia absolviert oder, wenn es passend ist, mehrere Arbeitsgruppen während der Diskussion nebenbei Billard spielen.

Die Möglichkeiten sind sehr ausbaubar. Eines ist allen gemeinsam: Sie sind körperlich gesund und körperliche Bewegung bringt auch den Geist mehr auf Trab.

Samstag, 12. Mai 2018

Hohes gesellschaftliches Ansehen genießt derjenige, der möglichst viel Schaden anrichtet?

Alle Anzeichen sprechen dafür, dass die Menschheitsfamilie es wieder mal geschafft hat, dem Untergang von der Schaufel zu hüpfen


Als Veteran des gesellschaftlichen Wandels kann ich wohl mit einiger Befugnis sagen, dass die Welt sich weiter gedreht hat und es laufend weiter und immer rascher tut.

Sicher: Was die Systemmedien uns Tag für Tag zeigen, schaut nicht so aus. Was als auf den Gesellschaftsspalten der Regenbogenpresse geglamoured wird, ist Spätmittelalter. Die sozialen Verhältnisse in vielen Teilen der Erde können einen schon verzweifeln lassen: Wofür habe ich mich in den letzten 50 Jahren engagiert? War alles vergebens? Habe ich nur eine große Seifenblase perpetuiert?

Ich glaube, dass ebenso, wie der Satz in der Headline, auch diese Scheußlichkeiten, und auch die Metaebene, die Berichte davon und darüber, sowie das pekuniäre Ausschlachten solcher Sachverhalte, Relikte, eben aus dem Mittelalter, darstellen.

Besonders Menschen meines Alters neigen zu der «Früher war alles besser»-Haltung. Das aber hat auch schon Seneca gesagt (https://de.wikipedia.org/wiki/Seneca), vor fast 2.000 Jahren. Deshalb ist es auch gut, dass Menschen sterben.

Wenn wir die Augen offen halten können wir überall Anzeichen davon sehen, dass heutzutage jüngere Menschen ganz anders leben, lieben, meinen, glauben, werten.

Sicherlich, das Altsystem ist überall noch präsent. Aber zwischen den Schutthaufen keimt überall neues Grün hervor. Sowohl am Immermehrwerden von erfreulichen Meldungen in den Medien kann man es merken (siehe zB fast täglich in meinen SocialNetworks Pages), aber mehr noch bei einzelnen Begegnungen mit jenen Menschen, die auf dem Sprung sind, die Gestaltung der Welt zu übernehmen, von uns, von den Alten, den Ahnen, auf deren Schultern sie stehen.

Entgegen der millionenfach kolportierten Dystropie-Messages sind das offene, erfreute, optimistische und meistens hochkompetente Gesichter. Die lachen und freuen sich auf die Neue Welt, von der sie selbst noch garnichts wissen. 

Ich bin sehr glücklich, dass ich diese meine Nachfolger so sehen kann.

Die Menschheitsfamilie wird noch lange nicht aussterben. Und ich kann, wenn es soweit ist, ruhig gehen.

Mittwoch, 2. Mai 2018

Ein mittlerweile für unser Team unverzichtbares Ergänzungstool-Set für Gmail

Wenn jemand, so wie ich, ein Gmail-Fan ist, dann wünscht(e) man sich immer wieder die eine oder andere Ergänzung, um sich das Leben und Arbeiten mit Gmail noch einfacher und effizienter zu machen.

Gmail ist schon für sich alleine betrachtet, wirklich ein sehr gutes Tool: Es schaut besser aus als Thunderbird, kann mehr als Outlook und ist dabei so einfach zu bedienen wie ein Texteditor.

cloudHQ hat es trotzdem geschafft zu zeigen, was alles noch und viel mehr möglich ist, genauso intuitiv und streamlinig wie Gmail selbst: Die cloudHQ Chrome Extensions Suite!

Insgesamt 42 Erweiterungen lassen mich echt staunen, da gibt es:
  • Gmail Label and Email Sharing
  • MailKing
  • Gmail SMS Alerts
  • Gmail Auto Follow Up
  • Free Email Tracker
  • Save Emails to PDF
  • Gmail Screenshot
  • Gmail™ Email Templates
  • Free HTML Editor for Gmail
  • Multi Email Forward for Gmail
  • Auto BCC for Gmail
  • Meeting Scheduler for Gmail
  • Gmail Notes
  • Save and Backup My Emails
  • Backup and archive emails to Amazon S3
  • Gmail Web Clipper
  • Share Email as Link
  • Free Screencast Recording for Gmail
  • Gmail Time Tracker
  • Good Morning
  • Save Emails to Google Drive
  • Free Video Email for Gmail
  • Rename Email
  • Schedule Email
  • Snooze Email
  • Send Your Email to SMS (text)
  • Gmail Phone
  • Free Email Tracking Blocker
  • Share and attach files in Gmail™
  • Convert Google Docs to Gmail™ drafts
  • Sync Salesforce® Contacts to Google
  • Save Emails to Dropbox
  • Save Emails to SharePoint
  • Save Emails to Salesforce
  • Save Emails to OneDrive
  • Edit Emails in Google Docs
  • Save Emails to Box
  • Save Emails to OneDrive Business
  • Save Emails to Egnyte
  • Sync Google Drive™ with Dropbox, Box, ...
  • Save Emails to OneNote

  • Damit kann man Sachen machen wie zB
    • HTML Gmail-Vorlagen selbst erstellen oder aus vielen vorhandenen wählen, sie selbst verändern mit dem eingebauten HTML-Editor und in Google Drive als Vorlagen abspeichern (einer meiner Favoriten)
    • Zu gesendeten eMails zusätzlich einen Link erzeugen und diesen auch noch automatisch pr SMS verschicken lassen, damit man wirklich darauf aufmerksam wird
    • Mehrere eMail auf einmal an einen Adressaten weiterleiten
    • GMail-Labels mit anderen teilen und gemeinsam bearbeiten
    • eMails nachträglich umbenennen, sowohl gesendete wie auch empfangene
    • eMails sichern auf viele verschiedene Online-Medien wie Dropbox, Google Drive, OneDrive, OneNote, SharePoint,...
    • Ganze Mail-Kampagnen direkt aus Gmail heraus machen
    • eMail-Vorlagen aus MailChimp verwalten und verwenden
    • Das Lesen und das Versenden von eMails auf einen späteren Zeitpunkt verschieben
    • und noch vieles mehr!
    Für mich sind diese Tools goldeswert bei meiner Öffentlichkeitsarbeit für meine NPO. Und mein ganzes Team arbeitet ebenfalls schon damit.

    Unbedingte Empfehlung!

    Montag, 23. April 2018

    Pünktlich zum Monatsende wird Franz Hörmanns «InfoMoney» COMMON zur Grundlage unserer Geschäfte


    Mit Hochdruck arbeiten wir daran, dass wir zeitgerecht zum Monatsende die ersten Kontoauszüge verschicken können. Das erste Mal in der Geschichte der Menschheit wird es einen asymmetrischen Handel geben (Mehr dazu hier).

    Interessant ist, dass dies öffentlich fast unbemerkt stattfindet. Dabei wünschen sich so viele Menschen wie nie zuvor eine Änderung unseres Finanz- und unseres Wirtschaftssystems (obwohl grundsätzlich das Eine mit dem Anderen nichts zu tun hat).

    Geschichtlicher Rückblick: Im Jahr 2014 hat Dr Franz Hörmann («Das Ende des Geldes» 2011, https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_H%C3%B6rmann) den Verein «UBUNTU-D-A-CH» gegründet und Wolfgang Biebel beauftragt, die damalige Vision des «InfoMoney» zu realisieren.


    Vier Jahre später ist es soweit: Als Projekt  des Rechtsnachfolgers UBUNTU.EARTH wird der Wirtschaftsraum ingang gesetzt, wo alle Teilnehmer untereinander Wirtschaft betreiben können ohne Bezahlung.

    Möglich ist das durch das Konzept der Eigentumsfreiheit. Und weil es nicht um Eigentum geht sondern um Besitz, können wir mithilfe der COMMONs persönliche Bewertungen darstellen statt unpersönlicher Preise — erstmals in der Geschichte des Handels, seit ca 15.000 Jahren!:

    Die Buchungen auf dem Abgeberkonto und auf dem Konto des Empfängers können verschieden sein — und werden es wahrscheinlich auch meistens sein.

    Ab sofort für alle Mitglieder von UBUNTU.EARTH.

    Danke an Franz Hörmann für diese menschenbefreiende Vision!

    Samstag, 7. April 2018

    Online-Teil unserer COMMONs-Verrechnungs-Software wurde gestern inbetrieb genommen

    Die Software zum Verrechnen und Verwalten des COMMONs-Wirtschaftsraumes besteht aus zwei Teilen:

    • Der Teil, wo alle Transaktionen verbucht werden, ist intern und wird auf einem separaten Computer betrieben. Dieser ist nicht am Internet angeschlossen. Das bringt für uns eine Menge Mehrarbeit, weil wir zB alle Stammdaten 3-fach eingeben müssen und sie nicht kopieren können.
      Leider erhöht das auch die Fehleranfälligkeit. Davon sind die Buchungen selbst aber nicht betroffen.
      COMMONs-Verwaltung Frontend
    • Der Online-Teil. Da können die Teilnehmer ihre Angebote und Nachfragen eingeben, andere Teilnehmer suchen, etc
    In den nächsten Tagen werden wir auch hier die Stammdaten der bisherigen Mitglieder eingeben; ca in 2 Wochen werden sie alle zur Verfügung stehen

    Wir möchten gerne noch vor dem 1.Mai grundsätzlich damit fertig werden; wir freuen uns schon darauf, allen Mitgliedern ihren 1. Kontoauszug zuschicken zu können mit 999 COMMONs Startguthaben!

    ACHTUNG:
    In den nächsten Tagen werden alle Mitglieder-Stammdaten in der COMMONs-Benutzerschnittstelle erfasst. Imzuge dessen wirst Du / der von Dir verwaltete Verein (nur Vereine sind COMMONs-Teilnehmer!) ein Mail bekommen mit den persönlichen Zugangsdaten zum System. Diese bitte noch nicht verwenden; die Freischaltung des Systems wird extra bekannt gegeben.





    UBUNTU-Webauftritt jetzt komplett neu

    Es ist jetzt 4:06 am Samstag Morgen und ich arbeite am neuen Webauftritt jetzt schon ca 11 Stunden ohne Pause. Sicherlich werden die meisten externen Links nicht mehr funktionieren; das werde ich heute noch fixen. Immerhin habe ich alle 4 Websites (Unternehmensvereine, Eigentumsfrei, UBUNTU.EARTH und Academy auf eine zusammengeführt, da geht sicher nicht alles fehlerfrei.

    Ich hoffe, das erste Ergebnis gefällt Euch trotzdem und würde mich über ausführliche Kommentare sehr freuen, damit ich alles noch besser machen kann.

    Und was sagt Ihr dazu: Jetzt gibt´s auch wieder einen offiziellen UBUNTU-Blog!

    Montag, 15. Dezember 2014

    Veranstaltung des UBUNTU Femina Cafés – Weinachtskeksebacken

     Am 10.12.2014 hat im Haus Daria für AsylwerberInnen in Wien der Caritas der Erzdiözese Wien eine Veranstaltung des UBUNTU Femina Cafés Weinachtskeksebacken statt gefunden, Es haben sich Frauen verschiedener Nationen, Religionen und Alterskategorien mit Frauen vom UBUNTU Femina Café getroffen.

    Ergebnis dieses Treffen sind nicht nur süße, nach Weihnachten duftende, Kekse gewesen, sondern auch, und was sehr wichtig ist, integrierte Frauen verschiedenen Nationen, die einander viel zu erzählen hatten.


    Diese Veranstaltung hat durch das gemeinsame Backen aus FREMDEN – FREUNDE gemacht.


    Ich hoffe, dass diese Begegnung eine Anregung für weitere Treffen geben kann, neue Freundschaften aufzunehmen und verschiedene Kulturen kennenzulernen.

    Herzlichen Dank allen, die an dieser Veranstaltung teilgenommen und sich für eine angenehme Atmosphäre dieser Veranstaltung beteiligt haben.


    Bis baldiges Wiedersehen/ Bis bald/ Auf Wiedersehen!



    Blaschka Barancová ‒ UBUNTU femina Café Wien Commissioner

    Alle Fotos hier auch zum Download

     

    Mittwoch, 3. Dezember 2014

    Back to the roots ‒ Neue UBUNTU Zielgruppen-Initiativen

    landwirtschaft
    Alles, wovon wir uns ernähren, alles, wovon wir leben, kommt aus der Landwirtschaft. Von allen Menschen stehen die Bauern der ursprünglichen Natur (noch) am nächsten.
    Und wo stehen wir?

    Für die Neuorientierung der menschlichen Gesellschaft ist es bedeutsam, wieder dorthin zu schauen, woher alles kommt, was uns nährt, schützt, gefällt ... Wir alle brauchen Kontakt zu diesen unseren Lebensgrundlagen ‒ sowohl in materieller als auch in emotionaler Hinsicht.

    UBUNTU D-A-CH will deshalb 2015 die Zusammenarbeit mit Landwirten intensivieren.

    Die Zahl der gesellschaftlich interessierten Bauern wächst stetig. Durch die aus den vergangenen Jahrzehnten angefachten Überkapazitäten an Land und Beherbergungsbetten beginnen viele, über die Herrschaftsmechanismen nachzudenken, die von Banken und Nachrichtenmedien in stetigem Fluss installiert werden, und nach neuen Wegen zu suchen.

    Finanzieller Eckpunkt von UBUNTU D-A-CH-Projekten bildet das Beteiligungs- und Rückvergütungsmodell von QEVIDA. Es eröffnet viele erschiedene Finanzierungs-
    und Refundierungsmöglichkeiten, ein Gutscheinmodell sowie indirekte Rabatte für Endverbraucher.

    Wolfgang Biebel und die jeweils zuständigen UBUNTU Cluster Chiefs haben bereits Gespräche mit interessierten Bauern aufgenommen. Die Kontakte werden laufend ausgeweitet. Schwerpunkt bilden Projekte wie:

    •Bildung von lokalen bäuerlichen Interessens- und Aktionsgemeinschaften in Form von Gemeinnützigen Vereinen. Diese bilden den organisatorischen und rechtlichen Rahmen für die nachfolgenden Umsetzungen.

    •Aufbau von betreuten Mitmach- & Lern-Gemüsefeldern als interessantes Angebot für Städter, die sich daran erfreuen möchten, ihr eigenes Essen wachsen zu sehen, nach diesem Beispiel. Dies kann gut verbunden werden mit Übernachtungsmöglichkeiten in lokalen untergebuchten Pensionen und Privatzimmern.


    •Projektierung und Ausführung von Urban Gardening / Senkrechte Gärten Modell-Realisierung im städtischen Bereich durch innovative Bauernvereine. Als Modellstädte sind Bratislava und Graz im Gespräch.

    •UBUNTU femina Cafés im ländlichen Raum, als informeller kooperativer Lern- und Entwicklungsraum für den gesellschaftlichen Fokus auf Sicherheit, Versorgung, Stabilität und Sicht auf das Ganze.

    Als Modell startete am 19.11. in Wien 18 das erste UBUNTU femina Café. Gerade hier im städtischen Umfeld zeigt sich, wie stark die Sehnsucht nach der Verbindung mit der Natur ist. Im Austausch der Ideen treffen viele Impulse zusammen, um Brücken zu bauen und erste konkrete Schritte zu setzen.


    Montag, 24. November 2014

    Was die Menschen am Amazonas wissen und wir nicht

    UBUNTU femina Café Review

    Am 19.11.2014 wurde um 18.00 Uhr das 1. Ubuntu femina Café in Wien und überhaupt in Österreich eröffnet. Die Ideetendenz unseres Café war, ein Café zu gründen, wo sich Frauen aller Alterskategorien, Religionen, Nationen treffen können, die würden sich untereinander mit Fragen «Wie könnten wir uns unser Leben verbessern» beschäftigen, würden sich mit Geistausbildung und auch mit Herzausbildung beschäftigen, würden eigene Erfahrungen von verschiedenen Lebensbereichen austauschen, würden sich untereinander kennenlernen, ihre Kulturen, würden sie tratschen, naschen, Kaffee und Tee trinken, einfach würden sich freuen.

    Zu dem Treffen sind 6 lieben Frauen gekommen, mich selbst eingerechnet. Gute Laune und Energie sind durch das ganze Café geschwebt und haben sich mit dem Wohlgeruch von vorbereiteten Naschereien, Tee, Ayurwedakaffee gemischt. Vom Anfang bis Ende ist unser Treffen im Frauencafé in sehr angenehmer und freundlicher Atmosphäre verlaufen. Die Frauen haben vom Anfang ganz spontan untereinander über verschiedenen Themen miteinander zu reden angefangen. Mit Freude habe ich zum Ende unseres Treffen konstatiert, dass einander in Ubuntu femina Cafe Frauen mit sehr ähnlichen Ideen getroffen haben.
       Die anwesenden Frauen habe ich mit einer Weihnachtskeksaktion für das Haus Daria, für AsylwerberInnen in Wien, bekanntgemacht.Wir wollen für 80 Kinder und 120 Erwachsene, die im Haus leben, die Weihnachtskekse für einen Weihnachtsfest am 16.12.2014 backen. Die Frauen sind von dieser Aktion sehr begeistert gewesen und sie wollen alle zusammen im Haus Daria backen.

    Wir sind dankbar für jede Mithelferin. Ich wäre sehr froh, wenn unsere Treffen in dieser herzlicher
    Atmosphäre auch weiter verliefen.

    Liebe Frauen kommen Sie zu uns, wir freuen uns auf Euch!

    Blaschka Barancová
    ‒ UBUNTU femina Café Wien Commissioner



    UBUNTU D-A-CH und UBUNTU EARTH: wer ist wer?

    Ausgehend von der ursprünglich südafrikanischen Lebenshaltung des Kontributionismus hat sich UBUNTU mittlerweile weltweit ausgebreitet: Die Idee, dass einerseits alle gemeinsam zum Gemeinwohl beitragen und andererseits von der Gemeinschaft rundum versorgt werden, steht im Mittelpunkt der ubuntischen gesellschaftsverändernden Bestrebungen.

    Wer sich bislang hierzulande darüber informieren oder mitgestalten wollte, geriet gelegentlich zwischen zwei Webseiten zweier verwandter Initiativen.

    Das soll sich nun ändern:

    Die Aufgaben und der jeweilige Auftritt der beiden UBUNTU Movement Organisationen nach außen werden neu organisiert und gestaltet.

    Die Organisationen:
    UBUNTU D-A-CH übernimmt die Aufgabe, die auch dem Namen entspricht: ein Dachverband für die UBUNTU Aktivitäten im deutschsprachigen Raum.

    (D = Deutschland – A = Österreich – CH = Schweiz)

    Darüber hinaus steht uns im kommenden Jahr die Initiierung neuer UBUNTU-Zellen bei unseren östlichen Nachbarn, in Tschechien und der Slowakei, und im Westen in den Niederlanden bevor.

    Damit wird die Bezeichnung «D-A-CH» künftig auch als sprachüberschreitendes Dach interpretiert.

    UBUNTU EARTH ist & bleibt die organisatorische Unity von UBUNTU D-A-CH für die gesamte UBUNTU Bewegung.

    Die Webseiten:
    Diese neue Struktur wird auch in den Webseiten ihren Ausdruck finden. Die Anpassungen werden in den nächsten Wochen durchgeführt. Ihr könnt alle bisherigen Webseiten während der Umstellung weiterhin benutzen.

    Für neue Interessierten empfehle ich als Erstinformation:

    http://ubuntu.earth-d-a-ch.info

    (Ich weiß, diese Adresse ist umständlich. Wir arbeiten daran, eine einfachere und trotzdem aussagekräftige Webadresse zur Verfügung stellen zu können)

    Hier wird es Informationen und Neuigkeiten geben, die das UBUNTU Movement ‒ als Bürgerbewegung und für «Neue» ‒ betreffen.

    http://ubuntu-earth.org bietet interne Informationen, Weblog und alles, was die Organisation und Struktur betrifft.

    Zahlreiche Querlinks zwischen beiden sollen sicherstellen, dass Ihr auch zukünftig alles finden könnt, wofür Ihr Euch interessiert.

    Samstag, 22. November 2014

    Das neue Bezahl-Modell «Zahl-was-du-willst»

    UBUNTU – Welt ohne Geld. Eine Welt ohne  Geld? Wie soll das möglich sein? Eine grandiose Vision einiger weniger, eine vage Illusion, ein Luftschloss vieler, aber …
    In das vorherrschende globale Wirtschaftssystem hineingeboren, bemerken wir selten, wie sehr unser Denken und Handeln von dessen Strukturen geprägt sind. Das erfahren wir erst, wenn wir etwas anders machen. Wie etwa UBUNTU mit seinem Experiment „Zahl was du willst“. Ein erster Schritt mit Transformationspotential.

    Vor kurzer Zeit hat UBUNTU D-A-CH seinen herkömmlichen Zahlungsverkehr, soweit wie möglich auf das neue Modell «Zahl-was-du-willst» umgestellt. Das heißt, dass in Zukunft alle Geldleistungen an UBUNTU D-A-CH*) nur noch vom Zahlenden bestimmt werden. Und zwar nicht nur der Höhe nach, sondern auch, ob überhaupt bezahlt wird. UBUNTU D-A-CH schaut nicht nach, ob jemand bezahlt hat und/oder wieviel. Es gibt kein Mahnwesen und keinerlei Zahlungserinnerungen mehr.
    *) Das betrifft Mitgliedsbeiträge, auch die von Cluster Members, alle Miet-, Leih- und Pachteinkünfte, «Anerkennungs»- oder «Wertschätzungs»-Beiträge, wie alle sonstigen Bezahlungen.

    Bezahlt werden müssen weiterhin alle Ausgaben, die wir selbst mit einer Aktion, einer Beauftragung, einer Veranstaltung, einer Leistung etc haben, also alle Drittrechnungen für von uns zugekaufte Leistungen und Waren bzw Rechte (z.B. an Veranstaltungsräumlichkeiten, Versicherungen dafür, Catering, Zulieferungen für Aufträge etc). Wo es möglich ist, befürworten wir die direkte Beauftragung und Bezahlung solcher Drittleistungen durch den End-Auftraggeber. Ist das nicht möglich oder erwünscht, fakturieren wir diese direkt durch ohne jeglichen Aufschlag.

    Das hat mehrere Auswirkungen:
    Für uns bedeutet es eine enorme Vereinfachung. Wir vertrauen auf die Fairness der mit uns zusammenarbeitenden Menschen und darauf, dass sie uns nicht schaden wollen, ebenso wenig wie wir ihnen.

    Da wir nicht einmal mehr daran denken (müssen), ob und wieviel uns jemand bezahlt, werden unsere Köpfe frei für wesentlichere Dinge. Wir merken, dass das Thema «Bezahlt werden» sich mehr & mehr aus dem Bewusstsein entfernt und sich von unserer jeweiligen Leistung abkoppelt. So, wie wir es uns wünschen, wird einfach etwas getan, was zu tun ist und Schluss. Das in der Noch-Gesellschaft an fast jeden Vorgang am Ende drangehängte Spezialereignis «Bezahlung» fällt komplett weg.
    Dafür haben wir uns entschlossen, auch bei Direktgeschäften kein Geld mehr persönlich anzunehmen. Es ist dem jeweiligen Käufer völlig ungewohnt, selbst den Preis zu bestimmen und bei der Übergabe kommen erfahrungsgemäß Ängste, Skrupel, Befürchtungen und große Unsicherheiten auf.
    Stattdessen wird dem jeweiligen Käufer die Kontonummer bekannt gegeben; er/sie hat dadurch Gelegenheit, sich die Bezahlfrage in Ruhe zu überlegen.

    Soll eine Rechnung ausgestellt werden, braucht der Käufer nur den ihm/ihr gewünschten Betrag zu nennen. Ob dann tatsächlich diese Rechnung bezahlt wird oder nur teilweise oder gar nicht, ist finanzrechtlich ohne Belang, da wir als Einnahmen-/Ausgabenrechner nur diejenigen Einkünfte steuertechnisch zu behandeln haben, die tatsächlich erfolgen. Wir überprüfen daher auch in diesen Fällen in keiner Weise den Zahlungseingang.

    Als Mitglied von QEVIDA realisieren wir das «Zahl-was-du-willst»-Prinzip über Gutscheine, die Anzahl der als Zahlung übergebenen Gutscheine bestimmt wiederum der Käufer selbst.
    Diesem Bezahl-Modell schließen sich laufend kooperierende Unternehmen und UBUNTU Cluster Members an; auf der UCM-Seite von UBUNTU werden sie mit einem entsprechenden Vermerk kenntlich gemacht.

    Wir von UBUNTU glauben, dass dadurch zumindest die eine Seite, die des Bezahltwerdens, mehr & mehr aus unseren Köpfen verschwindet. Sollte sich dieses Modell ausbreiten, kann ‒ zumindest «unter uns» ‒ auch nach & nach die andere Seite des Geldes, das Bezahlen (als Äquivalent für Wertschätzung), langsam in den Hintergrund treten.

    Über das Informiertwerden (von Zdenek Kedroutek)

    Aha, so war das also. Um nicht ein ums andere Mal betrogen werden zu können, ist es notwendig, sich ein objektives Bild zu machen und sich neutral zu informieren. Keine einzelne Information ist für sich gesehen jedoch neutral. Erst das Gesamtbild, kombiniert mit gesundem Menschenverstand, aufbauend auf eigenen Erfahrungen, schafft ein Bild, dass wahrscheinlich Richtung "Wahrheit" geht. Hierzu ist es aber wichtig zu wissen, dass die meisten Massenmedien wie BILD-Zeitung, die Welt, die FAZ, die Salzburger Nachrichten, der Kurier, die Kronen-Zeitung, das ARD, RTL, ORF usw. EINE Quelle, da sie EINE Quelle haben (meistens Reuters). Es bringt also nichts, ein und dieselben Informationen, dieselbe Sichtweise, dieselbe Denke in verschiedenen, gleichartigen Zeitungen, Fernsehsendern, Radiostationen etc. in verschiedenen "Dialekten" anzusehen, insbesondere angesichts dessen, dass man mittlerweile objektiv feststellen muss, dass diese Medien nicht mehr zu eigenständigem, kritischem und investigativem Journalismus fähig sind. Bloße Behauptungen, wie die Brutkastenlüge, Iraks Massenvernichtungswaffen oder die Diskreditierung von "politisch unkorrekten Rebellen" in der Ostukraine http://friedensblick.de/12590/mh17-plueschtier-wie-medien-ueber-opfer-verhoehnung-luegen/ und unzählige mehr, werden ohne jegliche Überprüfung übernommen und als Wahrheit verkauft. Es lohnt sich also, sich selbständig denkend und handelnd zu informieren. In weiterer Folge poste ich eine Reihe interessanter alternativer Quellen - ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit:

    Christoph Hörstel, ehemaliger Nahost-Korrespondent des ARD, kehrte den Mainstreammedien aus Enttäuschung den Rücken - http://christoph-hörstel.de/
    Dirk Müller, bekannt geworden als das Gesicht der Frankfurter Börse, Spitzname „Mr. Dax“, erkannte die Verlogenheit des Systems und wechselte die Fronten - http://www.cashkurs.com/autoren/dirk-mueller/
    Wissensmanufaktur, Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik, hervorragende Plattform mit intelligenten Überlegungen für die „Zeit danach“ - http://www.wissensmanufaktur.net/
    RT News, ehemals „Russia Today“, russischer Staatssender, trotz aller Behauptungen westlicher Medien erstaunlich neutral, kritisierte z.B. den ehemaligen Präsidenten der Ukraine, Janukowytsch als korrupten Oligarchen, obwohl man eine andere Einschätzung hätte erwarten können - http://rt.com/news/, seit Neuestem auch auf Deutsch - http://www.rtdeutsch.com/
    Auch folgende Portale, Onlinemagazine und Blogs sind ausgesprochen hilfreich:
    KenFM – ehemaliger WDR-Reporter, hervorragender Redner, Journalist, Aktivist, interessante Gesprächspartner, tolle Auftritte - http://kenfm.de/
    Contra - http://www.contra-magazin.com/
    AZK - http://www.anti-zensur.info/
    Hintergrund - http://www.hintergrund.de/
    Bürgerstimme - https://buergerstimme.com/Design2/
    Der Freitag - https://www.freitag.de/
    Hinter der Fichte - http://hinter-der-fichte.blogspot.sk/
    Compact Magazin - https://www.compact-online.de/

    Montag, 17. November 2014

    UBUNTU femina Café eröffnet

    Am 19.11. um 18:00 startet das erste UBUNTU femina Café als Pilotprojekt im Zentrum Scheibenberg. Wien 18, Scheibenbergstraße 53. Die Initiative soll im nächsten Jahr nach und nach auf Ostösterreich ausgedehnt werden, wobei der Fokus auch verstärkt auf die nicht-urbanen Lebensorte gerichtet ist.
    UBUNTU femina Cafés sind als informelle Räume für Frauen gedacht, als Rückzugsorte, zur Besinnung auf sich selbst und zum Austausch mit anderen Frauen. Man ist «unter sich», traditionelle Frauenthemen können miteinander ausgetauscht werden.
    «Unter sich» kann sich die frauenspezifische ganzheitliche Sicht auf die Gesellschaft und eine Vision vom «guten Leben» ungestört entfalten. Ausgehend von diesem kooperativen Lernraum entwickeln wir Wege, um das Spektrum unserer Fähigkeiten zu teilen und sie schrittweise der ganzen Gesellschaft zugute kommen zu lassen.